Wirbelsäulengymnastik


Hier geht’s den Rückenleiden an den Kragen. Bandscheiben, Bänder und  Knorpel kommen hier in Schwung. Aber auch die Geselligkeit kommt bei den Wirbelsäulen nicht zu kurz!

 

Wann:        jeden Donnerstag von 18:00 – 19:00 Uhr

Wo:            TH Wenigumstadt


Übungsleiter: Marga Ostheimer + Erich Kreuzberg


Terminplan der "Wirbelsäulen" 2018

 

 11.01. Kursbeginn, anschließend Kartoffel u. hausm. Wurst im TVHeim

 

 28.01. Winterwanderung zum Geflügelzuchtverein Großostheim

 

 08.02. Wirbelsäulenfasching im TV-Heim

 

 März Monatsschoppen Bachgauer Hof Starkbierwoche

 

 26.-27.3. Osterbrunnenfahrt Fränk. Schweiz/OberMainTherme

 

 26.04. Monatschoppen ,Bachgaustuben Großostheim

 

 30.05. Tagesausflug mit dem Bus nach Alsfeld, Hessenmühle,Fulda

 

 

 24.-28.06. Jahresausflug an die Südsteirische Weinstraße

 

 24.07. Mit dem Zug nach Michelstadt

 

 14.08. Sommerfest der Wirbelsäulen am TV Heim

 

 12.09. 1 Tag in ????

 

 09.10. Tagesfahrt mit dem Bus zum Kreuzberg - Rhön und Thüringen

17.11. Fischessen im TV-Heim

 

 08.12. Nikolausfahrt Wertheim u. Schloss Weikersheim

 

 13.12. Weihnachtsfeier im Bachgauer Hof


Bei den "Wirbelsäulen" ist was los:

 

„Wirbelsäulen“ des TV Wenigumstadt auf großer Fahrt

 

Die reisefreudige Turngruppe nahm Pertisau und den Achensee ins Visier

 

Wenigumstadt (ek) Nicht einmal ein wolkenbruchartiger Regen kann die Stimmung trügen, wenn die Abfahrt zum 5 tägigen Jahresausflug bevorsteht. Maria hatte Geburtstag und schon dröhnte nach dem Happy Birthday der Schlachtruf „Patsch Nass“ durch den Steigerwald und der gespendete Pikkolo schmeckte köstlich. Bezeichnend für den Regen war der Frühstückshalt in Feucht. Mit Ilona’s selbstgebackenen Kuchen war das kein Problem. Der Herrgott muss tatsächlich ein Bayer sein, denn am Bräustüberl in Tegernsee strahlte die Sonne vom weißblauen Himmel. Aber Hallo, nicht nur der Krustenbraten war angesagt, auch ein Besuch der Klosterkirche und ein Seespaziergang erfreuten Herz und Seele. Mein Gott, da liegt er, der smaragdgrüne Edelstein der Natur zwischen Rofan- und Karwendelgebirge, der Achensee.

 

Zum „Karlwirt“, ein überschaubares Haus in der mondänen Hotelerie des Touristenstädtchens Pertisau, war unser Domizil für die nächsten Tage.

 

Gemütlicher Abend, von wegen, Spanferkelessen, Tanzmusik, Boarischer 1-2-3-, Hüttengaudi. Das kann ja heiter werden.

 

Wolkenfetzen purzeln über die Gipfel ins Tal. Nach dem prima Frühstücksbüffet, fuhr uns Herbert in das romantische Hochtal der Grammei-Alm. Kein Autolärm, kein Feinstaub, nur klare vom vorangegangenen Regen gereinigte Bergluft. „Monn, konnste noch“?, meinte die besorgte Ehefrau. „Die Bypäss sinn jetzt frei, isch laaf weirer“! Nach einer kurzen Einkehr im opulenten Wellnesstempel Grammei-Alm, sorgten die die recht frivolen Inschriften der Grabkreuze im „lustigen Friedhof“ von Kramsach für allgemeine Erheiterung. Ein Bummel durch Rattenberg, ein Käffchen, ein Eis, sorgten für einen harmonischen Ausklang. Denkste, nach dem Abendessen legten die lustigen Weiber vom Bachgau los. Das war ihr Abend!

 

Bei der Abfahrt ins Inntal bemerkten erst Viele, wie hoch wir eigentlich untergebracht waren. In der herrlichen Barockkirche von Ebbs wurden Kerzen angezündet. Das sind persönliche Momente. Während der Erfrischung auf dem Marktplatz von Kufstein, erklang die Heldenorgel wie Donner mit dem Halleluja von Händel. Besonders angenehm empfanden die Teilnehmer die Wege abseits der großen Routen mit den Kleinoden wie Maria am Stein, Thiersee, Spitzingsee, Schliersee und Tegernsee.

 

Nach dem stärkenden Frühstück, läutete die Schiffsglocke und die Stunde der Bewunderung der Berge , der Almen, der verschwiegenen Wanderwege, der Sturzbäche von den Felswänden, der malerischen Orte und natürlich des wunderschönen Achensees, war gekommen.

 

Über den Achenpass, den Sylvenstein-Stausee, der Riss, führte der Weg in den Ahornboden. Hier wurde das kanadische Symbol angepflanzt, gedeihte prächtig und inzwischen zieren 2400 Ahorn-Bäume dieses herrliche Fleckchen Erde. Der Schönheit nicht genug, führte der Wanderweg in den Talschluss, in das romantische Bergdörfchen Eng. Den Blick schweifen lassen, eine Jause zu sich nehmen und……. Genießen!

 

Für die Geburtstagskinder Ruth und Dieter wurden die jeweiligen Frühstücke zum Morgenkonzert.

 

Sogar die Rückfahrt wurde zum Erlebnis: Inntal, Zirler Berg, Mittenwald, Garmisch-Partenkirchen. Busfahrer Herbert spendierte während der Pause am Kloster Ettal Kaffe und Kuchen und der einsetzende Regen konnte nicht stören. Durch das Ammergebirge und den gleichnamigen See erwartete uns das für Viele unbekannte Klosterdorf St. Ottilien. Sage und schreibe 82 Ordensmitglieder zählt die Abtei der Benediktiner. Produkte aus den eigenen Bio-Betrieben werden serviert und der Tafelspitz schmeckte vorzüglich. Über Landsberg, Augsburg, Donauwörth, Nördlingen genossen wir nochmal die Schönheiten der Romantischen Straße und auf der A7 setzte letztlich der Endspurt ein. Das Versorgungsteam um die Oberschwestern Marga und Ruth kümmerten sich um die kleinen Beschwerden und Pfleger Ecki Hurtig hatte auch nochmal alle Hände voll zu tun. Wo geht’s den nächstes Jahr hin? war die drängendste Frage.


 

Gesundheitssportler sorgen sich um Alter und Krankheit

 

Infos  Patientenverfügung-Vorsorge und Betreuung beim TV Wenigumstadt

 

Wenigumstadt (ek) Die Mitglieder der „Wirbelsäulengymnastikgruppe“ des Turnverein betreiben nicht nur Sport zur Erhaltung ihrer Gesundheit, sie kümmern sich auch darum: Was geschieht bei Krankheit und Alter? Ministerialrätin Frau von Massenbach vom Bayerischen Justizministerium kam eigens aus München angereist, um diese problematische und vielschichtige Thematik in verständlicher Form den gespannten Zuhörern näher zu bringen. Letztendlich erfüllen die rechtzeitige Erstellung einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zwei Wünsche. Zum einen kann ich festlegen was mit mir geschehen soll, wenn der Fall X eintritt und zum anderen entlaste ich meine unmittelbaren Angehörigen, folgenschwere Entscheidungen treffen zu müssen. Rund eineinhalb Stunden referierte Frau Massenbach und im vollbesetzten Sportheim war es mucksmäuschen still. Fundiert und zielgerichtet kamen dann die zahlreichen Fragen in der Diskussion. Die Anwesenheit der Vertreter der Hospizgruppe Aschaffenburg e.V. erwies sich als vorteilhaft und ergänzend. Herr Reinelt konnte mit Beispielen aus der Praxis die Vorschriften der Gesetze und Verordnungen bildlich greifbar machen. Das Angebot, im Nachgang Einzelberatungen durchzuführen, wurde sehr zufrieden angenommen und fand auch bei der Referentin Zustimmung. Dem Bayer. Justizminister Prof. Bausback, der leider nicht teilnehmen konnte, gilt der Dank, dass die Veranstaltung stattfinden konnte. Gruppenleiter Erich Kreuzberg bedankte sich mit Blumen bei Frau von Massenbach und wünschte eine gute Fahrt zurück in die Landeshauptstadt.